Ach, die Pilze stehen im dichten Feucht.
Und die Moose und Rinden.
Wer wollte wissen,
ob es Riesenwelten wären oder solche für Elfen?
Ja: wer nur?



Mal mehr mal weniger Gewandtes


Ich will.
NICHT.
In mir
(Wo? Woher nur?)
das Wollen und
das NICHT
Und…
das muss einfach mal geschrieben werden.
Ganz schön banal:
Das Ich und das Das.
Verwirren sich umeinander.
Das will ich…was?

Ohne heilig brennt die Kerze neben dem Buddha
flackert,
wie es ihr gefällt.
Verlischt.
Ohne heilig schläft mein Fuß ein.
Ohne heilig atme ich;
ein und aus,
mit den Gräsern und Büschen,
die tun das sowieso.
Wo ist der Raum ohne heilig,
der sowas von heilig ist?
Pünktlich sagt die Uhr dazu: Reicht für heute, such morgen weiter.
Na gut.

„Wenn ich einmal reich wär‘…“, tja, was dann?
Vor einer Woche fielen mit dem Gewinn des bedingungslosen Grundeinkommens von mein-grundeinkommen.de 12.000 Euro vom Himmel, einfach so, als monatliches Geschenk für ein Jahr. Und auch wenn mensch damit nicht richtig reich ist, ist der Betrag zumindest für mich mehr als erwähnenswert und verschwindet (hoffentlich) nicht so leicht im Irgendwo-Nirgendwo.
Beim Sinnieren darüber, wie ich dieses tolle Zusatzeinkommen am besten einsetzen werde, kamen mir die absurdesten Gedanken – hier ein Ausschnitt eines typischen Gedankenkarussells:
Eigentlich habe ich es gar nicht verdient – andere könnten es viel besser brauchen; meine Not ist im Moment gar nicht groß genug…darf ich es dann behalten, oder muss ich es lieber gleich weiter verschenken? Ich könnte es ja teilen und D. vielleicht 500,- überweisen – oder lieber O.? Wenn ich das Projekt „Gesundheit-geht-gemeinsam“ gründen will, darf ich es sicher behalten und es dort investieren. Bloß…, das ist ja gleich das nächste Projekt – ich wollte doch mal Pause machen…Hmmh, eigentlich würde es mir auch sehr guttun, etwas weniger Coachings zu machen und vielleicht im Sommer mal 6 Wochen nix zu tun…Waaaas? Das wäre ja der Himmel auf Erden und dafür reichen die 1000,- ja auch gar nicht – wobei… wenn ich bedenke, dass es ja 12 Monate kommt, das Geld, dann würde das doch gehen. Nein, auf keinen Fall, wer weiß, was mit Corona noch so kommt – und wenn es mit Heilnetz dann schlechter geht, bin ich froh, wenn es endlich mal eine kleine Rücklage gibt…Gut, also 500,- als monatliche Rücklage, 100,- an D., weniger arbeiten…das reicht ja hinten und vorne nicht. Reichen vielleicht 50,- an D.? Mist, 1000,- sind eigentlich gar nicht so viel Geld, sie verändern mein Leben eigentlich gar nicht…usw.usw.usw.usw.
Themen wie Geiz und Neid streiften meine Seele, Angst vor Verlust, Sorge, etwas nicht verdient zu haben, Stress, damit jetzt was ganz besonders Tolles anfangen zu müssen – es zeigt sich: Geld, der Umgang damit und die Projektionen darauf erzählt viel über mich, dich, uns…
Neben diesen eher ungemütlichen Themen breitete sich aber auch ein wunderbar-samtenes Gefühl der Beruhigung in mir aus – wenn ich kurz innehielt und mich fragte, woher und warum und wieso es mir gerade so fein ging, erinnerte ich mich:…ach. ich habe ja das Grundeinkommen für ein ganzes Jahr gewonnen – was soll mir schon passieren?
Als Erinnerungs-Medizin werde ich Charles Eisenstein nochmal lesen (und euch unbedingt empfehlen) – Ökonomie der Verbundenheit, ein großartiges Buch, das Geld in ganz neuem Licht erscheinen lässt und zeigt, was möglich ist, wenn wir in Verbundenheit und nicht in Trennung denken und fühlen.
https://www.scorpio-verlag.de/Autor/54/CharlesEisenstein.html
Das für den Moment…am Tag 8 meines Gewinns.

In einem Chor sind Töne sehr verschieden,
damit ein ganzer Klang
entstehen kann.
Da singen, ganz im Tiefen, die Bässe,
die, bei Frauen auch,
dem Ganzen Boden geben.
Darüber,
quasi gegenüber,
ziehen die Sopranösen
mit feinem Klang am Himmel lang.
Damit der Tiefe nicht zu tief und
Himmelshöhen nicht zu weit,
stehen, meist mittenmang,
die Melodien beim Gesang.
Sie geben Halt und sammeln,
was oben, unten oder nebenher,
schonmal verloren gehen kann.
Damit zusammen klingen kann
was ohne leicht ein Quergesang,
steht eine außenvor und mittendrin:
sie webt die Stimmen zu Gesang.
Und dann
ist Klang.

nun. ist er hin. der allerletzte. rote atem-faden. die amsel. singt. ich sehe dich. fein. hell. auf hellen brausewolken. fast. wärest du vergnügt zu nennen. erleichtert. sicher. fast. der atemfaden. dieser allerletzte. nun. ist er. hin. wohin. die seele. fein. ins all-um-all. gewebt. fängt jetzt. erst an. sich. auszudehnen.